Lights in the Night

There are two kinds of light — the glow that illumines, and the glare that obscures.

James Thurber, Lanterns and Lances‎ (1963)

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Sitting in the kitchen
Coffee on the boil

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Staring at the bacon
Goodbye olive oil

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Think another feeling
Have another smoke

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I’ve got money in my pocket
But I’m feeling broke

 

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Try to read a paper
Try to read a book

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Walk another circle
Hanging on a hook

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Talking to the ceiling
Feeling kinda ill

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If the radio doesn’t get me
The TV will

 

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Lights
Shiny bright

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What’s it like
In the light

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Come down
Lights in the night

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Come on down
Lights in the night

 

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Standing by the window
Balance on the brink

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Kiss another bottle
Sink another drink

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Throw away the feeling
Throw away the pill

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If the bottle doesn’t get me
The thinking will

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Lights
Shiny bright

 

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What’s it like
In the light

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Come down
Lights in the night

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It’s easy to believe
Lights in the night

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“Lights in the night” by Flash and the Pan:

http://www.youtube.com/watch?v=oe5N_jXD9zI

 

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Peter Bies © 2009

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“Überraschungen müssen möglich bleiben!”

Ein schnelles Interview mit Florian Breetzke

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“Amorphe Figur…”

Artdoxa: Florian – was ist dein künstlerisches Anliegen?

FB: Das kann ich in Worte schlecht fassen, weil ich es selber für mich noch nicht ganz ergründen kann. Aber ein paar Schlagworte kann ich liefern. Mein Ziel ist eine evokative Formensprache – ohne an ein festes Konzept gebunden zu sein. Ich spreche nicht von Willkür oder Zufall. Es bedeutet, erst am Ende der Arbeit habe ich meine endgültige Form erreicht. Das heißt, im Hinblick auf meine Motive, ich möchte nicht die Arche Noah darstellen… wie der Illustrator. Da will ich nicht hin. Ich möchte die Klassifizierung erschweren.

Artdoxa: Wo liegen die Wurzeln deiner Bildsprache?

FB: In der spannenden Form! Was ist eine spannende Form? Aktzeichnen an der FH war mir irgendwann über. Ich hätte mich z.B. auch für Kristalle entscheiden können. Oder für… Handys? Okay, hab’ ich gedacht, das wird jetzt etwas extrem, und da ist die Form selbst schnell ausgeschöpft. Bei meinen älteren Arbeiten ist klar, dass sie auf Tierformen basieren. Ich stelle Tiere dar. Auch wenn es Dreibeiner sind. In meinen neueren Arbeiten möchte ich hin zu einer amorphen Figur. Einer fließenden Form. Einer Form, die schwer einzuordnen ist. Da will ich hin.

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“… fließende Form.”

Artdoxa: Wie gehst Du vor?

FB: Ich fange an mit einer ganz einfachen, naiven Vorzeichnung. Das geht sehr schnell. Ich produzier und produzier… Ich habe dann die ganze Wand voll mit meinem Output, voll mit Skizzen. Und dann entscheide ich mich für ein Motiv. Dem gebe ich jetzt die Wichtigkeit, aufgewertet zu werden. Dann gebe ich eine Wertigkeit hinein, indem ich buchstäblich stundenlang, tagelang Haare zeichne, Fell zeichne. Aber ohne einen durchgängigen Duktus – Überraschungen müssen möglich bleiben! Ich will ein simples, naives Motiv so aufwerten, dass es einzigartig wird.

Artdoxa: Im Vergleich zu deiner Malerei wirken deine Zeichnungen noch phantastischer, surrealer. Oft befremdlicher, verstörender auch – bisweilen erschreckend grotesk.

FB: Genau! Ich habe mich jetzt dafür entschieden, den Schwerpunkt meiner Arbeit in die Zeichnung zu legen. Das Phantastische kann ich in der Zeichnung besser verwirklichen als mit den Mitteln der Malerei. Das Medium Farbe ist ja praktisch grenzenlos, unergründlich. Die Zeichnung, die Linie ist für mich dagegen fast schon mathematisch. Im Gegensatz zur Zeichnung spielt auch der Zufall in meiner Malerei eine größere Rolle, z.B. wenn ich übermale, mit Strukturen arbeite, die Leinwand auf den Kopf stelle usw… Es dauert so natürlich auch viel länger, zu einem Ende zu kommen.

Artdoxa: Deine Farbe ist manchmal fast schon zu schön. Du hast von Kristallen gesprochen… du schaffst so prismenartige, kristalline Farbkörper… sehr tasty und sehr sicher… aus’m Handgelenk?

FB: Nicht ganz. Für die Malerei brauche ich sehr viel Disziplin und Konzentration, aber das Zeichen ist wie Meditation, wie ein Mantra. Für mich ist die Malerei die Pflicht – und die Zeichnung die Kür.

Artdoxa: Schönes Schlußwort. Danke, Florian!

Florian Breetzkes Arbeiten sind ab Sonnabend, den 21.11.2009, 20 Uhr im Frappant zu sehen.

Zusammen mit neuen Arbeiten von Simone Brühl und Thomas Ehgartner! Im Frappant-Gebäude, Hamburg-Altona, Neue Große Bergstraße 174, 7. Stck – Aufgang über’s Parkdeck, Gebäuderückseite, Lawaetzweg 8.

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Hier geht’s zu den Portfolios:

http://www.artdoxa.com/users/florianbreetzke

http://www.artdoxa.com/users/zeoz

http://www.artdoxa.com/users/thehgar

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 F. Breetzke: “meganova-frap”, 2009

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Peter Bies © 2009

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One Fine Day


All that we see or seem

Is but a dream within a dream.

— Edgar Allan Poe

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looking

for

clues

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I

cut

to flashbacks

 

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black

and

white

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within

the secret story

the subliminal song


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which

unfolds

in my mind

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my

restless

mind

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one

fine

day

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one

fine

day

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I’ll fill the blank spots

of hidden history

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with

my code


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you leave me

 

leave me just

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forever

coming

closer

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background

radiation

puzzle

 


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it

keeps talking

to me

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inanimate

funny face

I can

feel it

with you

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Peter Bies © 2009

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Round Midnight

Like a bird on the wire,
like a drunk in a midnight choir
I have tried in my way to be free.

 

— Leonhard Cohen

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These are the same images…

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… as in my previous entry…

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http://blog.artdoxa.com/?p=445

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… so this is still near central station…

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… still round midnight…

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… only this time …

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… it’s all black and white…

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… a different mood…

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Peter Bies © 2009

 

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