Flowers in the Rain

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My Private Alphaville’s Botanical Garden… there’s blue bottles and bumble bees buzzing beneath the bushes… seeking shelter from the heavy drops of a sudden, violent late afternoon downpour… fine ionized mist ripe with warm damp odors of soaked soil and scented petals… under a muted gray steel sky organic colors crying out so luringly it almost hurts my eyes… the life eternal… is this nature no this is the gardener’s skill… Zuchtformen… dainty cultivated breeds… after the rain clouds have disappeared, magnetic field lines breathe a steady breeze on the pacific ocean of my mind…

(BTW… Artdoxa says hello to our 1000th member – Ofer Zick! Hi Ofer, how’s things in Israel today?!)

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Woke up one morning half asleep

With all my blankets in a heap

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And yellow roses scattered all around

The time was still approaching

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For I couldn’t stand it anymore

Some marigolds upon my eiderdown

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I’m just sitting watching flowers in the rain

Feel the power of the rain keeping me good

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So I lay upon my side

With all the windows open wide

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Couldn’t pressurize my head from speaking

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Hoping not to make a sound

I pushed my bed into the grounds

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In time to catch the sight that I was seeking

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I’m just sitting watching flowers in the rain

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If this perfect pleasure has to be

Then this is paradise to me

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If my pillow’s getting wet

I can’t see that it matters much to me

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I heard the flowers in the trees

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Relieved to leave reality behind me

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With my commitments in a mess

My sleep is not a way of rest

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In a world of fantasy you’ll find me

I’m just sitting watching flowers in the rain

Watching flowers in the rain

Flowers in the rain

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Power flowers in the rain

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Flower power in the rain…

(fade out)

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(The Move: Flowers in the Rain, 1967)

(Umm… I wanted to insert a link to a YouTube video here, but there’s been a glitch… sorry!)

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Hey it’s working again! There you are!

http://www.youtube.com/watch?v=q6o5F0s2SjQ

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Photography: Peter Bies © 2009

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Member’s Voice – Jochen Hein, von Herzen…

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Schade, ich dachte hier in ARTDOXA kann man mal einen Diskurs starten.

 

Ich verstehe die Kunstwelt, wie ich sie zu erkennen meine, immer besser:
Die Künstler sind harmlose Opfer, die in Ruhe ihren Quatsch veranstalten
wollen.

 

 

 

Und sie sind die arglosen und leicht zu verschleißenden Spielbälle von Typen, die speziell darauf keine Rücksicht nehmen.

 

 

 

Ich gehöre eigentlich auch in die erste Kategorie.

 

 

 

Aber nicht zuletzt mit der Idee zu ARTDOXA wollte ich mich und andere da rauslocken, und

zumindest

teilweise selbst zu den Spielern machen.
Es ist interessant – mit einem geringfügig größeren Abstand fühle ich ein “Aha”.

 

 

 

Alle Versuche, in Sachen Kunst ein Forum zu etablieren, das in Engagement und Anstand konstruktive Auseinandersetzung erlaubt, wie wir sie aus allen anderen
Bereichen – außer in der Religion! – erleben können, sind doch bisher
regelmäßig fehlgeschlagen.

 

 

 

Mag ja toll sein, dass ich mich dazu bereit fühle.

 

 

 

Aber das ist dann doch so exotisch, wie wenn ein zutiefst spiritueller, gläubiger Mensch meint, mit
Papst, Mullah und Teufel die Grundlagen religiöser Weltsicht ernsthaft verhackstücken zu können.

 

 

 

Echt: Wach auf Jochen!

 

 

 

Gespräche über Kunst brauchen einen Schutzraum, eine Sphäre der zusätzlichen Absicherung, damit sie überhaupt stattfinden.

 

 

 

Und doch haftet ihnen sofort das Unerhörte, das Ungezogene an.

 

 

 

Gewisse Heilige faßt man nicht an.

 

 

 

Und außerhalb privater Gespräche werden sowieso verbindliche Kriterien als Grundlage der Kritik grundweg, ubiquitär und von jedermann bezweifelt.

“Nö, is doch schön … wenn er es mag”.

 

 

 

Die Aussage ist: Kunst ist nicht community-fähig.

 

 

 

Es ist Privatsache.

 

 

 

Während das Bedürfnis nach Aufgehobensein als Schutz vor der
Vergeblichkeit, der Nichtigkeit des Menschen durch das so verbreitete
Interesse am Glauben durch Religion institutionalisiert werden kann, also
auch community-fähig ist, so ist das Bedürfnis nach Kunst und Kunst-Ausüben
so selten und vereinzelt, dass es die paar Schafe, falls sie sich überhaupt
mal je auf der Koppel treffen, sofort versprengt, sobald auch nur ein
vermeintlicher Wolf den Kopf hebt.

 

 

 

Diese armen Lämmchen.

 

 

 

Und was wünschen sie sich?

 

 

 

Einen Messias immer mal wieder?

 

 

 

Dass die Hölle unserer Existenz mehr köstlich Röstaromen dem allgemeinen und unbestimmen guten Geschmack der Massen hinzufügen möge?
Weil ich die Welt mal wieder nicht so haben wollte, wie sie nun mal ist?

 

 

 

Kann man sie denn nicht ändern?

 

 

 

Geht mich das was an?

 

 

 

Ja, ich hielt das bei meinen Möglichkeiten für meine Pflicht. Diese Art des Dienen-Wollens muß anmaßend wirken, wenn es sich um eine Sache handelt, die “man nicht anfaßt”.

 

 

 

Gar nicht so verwunderlich, dass ich der Kunst und den Künstlern mehr zugetraut habe. Der Junge der leidenschaftlich und begnadet Fußball spielt, wundert sich nicht über den faszinierenden Zirkus der Weltmeisterschaft.

 

 

 

Er wundert sich erst, wenn er im Transfersummen-Trainerkarusell-Verletzungs-Doping-Poker blank dasteht.

 

 

 

Oder wenn er erst gar nie mitspielen durfte.

 

 

 

Alle haben gesagt: Hey ARTDOXA, gute Idee! Community for contemporary art!

 

 

 

Ritter der Kokosnuß, hier hilft doch nur noch die Steigerung des Schwachsinns!

 

 

 

Nicht einmal, dass man diskutiert, macht Sinn. Bis in die beschützenden Turnhallen der Ausdruckssportler dringt kein Laut, den sie verstehen oder auch nur verstehen wollten.

 

 

 

Ist doch schön, jeder macht sein Ding. Kunstmachen entspringt einem dumpfen und unbestimmten Drang, sich ausdrücken zu wollen, that’s it!

 

 

 

Und jetzt, Jochen, halt’ die
Fresse!


Best regards,
Jochen

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Photography: Peter Bies © 2009